Sommerekzem beim Pferd - Tierheilpraxisfall
Sommerekzem beim Pferd – ein Fall aus unserer Tierheilpraxis
Ein Pferd wurde uns vorgestellt, das jedes Jahr in der warmen Jahreszeit unter starkem Juckreiz und deutlichen Hautirritationen litt. Besonders betroffen waren die typischen Bereiche wie Mähne und Schweif. Dort zeigte sich die Haut stark gereizt, teilweise gerötet und blutend, und das Pferd begann sich immer wieder intensiv zu scheuern, zudem litt es deutlich unter den Sommer Insekten.
Für die Besitzer war diese Zeit jedes Jahr eine große Herausforderung. Kaum stiegen die Temperaturen und die Insektenbelastung nahm zu, begannen die Probleme erneut. Das Pferd wirkte zunehmend unruhig, fand schwer zur Entspannung und war durch den anhaltenden Juckreiz sichtbar beeinträchtigt. Auch das Fell litt unter der Situation, da durch das Scheuern immer wieder Haare ausgerissen wurden.
Solche Verläufe sehen wir in der Praxis häufig. Sommerekzem ist meist nicht nur ein oberflächliches Hautproblem, sondern steht oft im Zusammenhang mit der individuellen Empfindlichkeit des Pferdes sowie dem Stoffwechselgeschehen.
Unsere Vorgehensweise
Im Mittelpunkt stand daher eine ganzheitliche Unterstützung von Haut und Stoffwechsel.
🌿 Haut Kräuter – zur natürlichen Unterstützung der Hautfunktion, des Stoffwechsels und der inneren Balance
🌿Plagegeister Kräuter um die auslösenden Faktoren zu minimieren
Die Kräutermischungen wurden über einen Zeitraum von 8 Wochen in voller Dosierung gefüttert, um den Organismus gezielt zu unterstützen. Anschließend wurde die Fütterung über die ganze Saison in angepasster, reduzierter Dosierung fortgeführt, um die erreichte Stabilisierung zu festigen.
Die Kräuter Plagegeister am Morgen und Hautkräuter am Abend wurden täglich dem Futter beigemischt und konnten so einfach in den Alltag integriert werden. Ziel war es, den Körper von innen heraus zu begleiten und die Hautfunktion nachhaltig zu unterstützen.
Die Entwicklung
Bereits im Verlauf der Anwendung zeigten sich erste positive Veränderungen:
- das Scheuern wurde deutlich weniger intensiv
- die Haut wirkte ruhiger und weniger gereizt
- empfindliche Bereiche konnten sich nach und nach stabilisieren
- das Fellbild verbesserte sich sichtbar
- das Pferd wirkte insgesamt entspannter und ausgeglichener
Im weiteren Verlauf konnte das Pferd die belastende Zeit deutlich besser bewältigen als in den Jahren zuvor.
Solche Entwicklungen beobachten wir in der Praxis regelmäßig, wenn Haut und Stoffwechsel gezielt unterstützt werden. Jeder Fall kann natürlich individuell unterstützt werden.
Unser Tipp
Wenn dein Pferd:
- unter Sommerekzem leidet
- sich häufig an Mähne oder Schweif scheuert
- empfindliche oder gereizte Haut zeigt
Tierheilpraktikerin Martina Hemm Juli 2025
kann es sinnvoll sein, Haut und Stoffwechsel frühzeitig zu unterstützen und den Organismus ganzheitlich zu begleiten – idealerweise bereits vor oder zu Beginn der Saison.
Wenn du unsicher bist, was dein Pferd benötigt, melde dich gerne bei uns – wir beraten dich individuell aus unserer Praxis heraus.
